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Der Kreistag hat Ende 2017 ein Förderprogramm zur Schaffung von preisgünstigem Wohnraum beschlossen. Danach können sowohl die Gemeinden als auch private Investoren Fördergelder vom Landkreis Limburg-Weilburg erhalten. Die Förderung zur Schaffung von Wohnraum soll bis 2030 erfolgen. Der Landkreis hat dazu für die Jahre 2017 bis 2020 jährlich 1,2 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Die Gemeinde Waldbrunn sucht Investoren, welche sich für die Schaffung von preisgünstigem Wohnraum als Mietobjekt interessierten und möchte Sie gerne über die Antragsmodalitäten informieren.

Weitere Informationen zu der Förderung (Förderrichtlinie des Landkreises Limburg-Weilburg) haben wir auf unsere Homepage www.rathaus-waldbrunn.de, unter dem Reiter Gemeinde unter Mitteilungen auf der Pinnwand eingestellt.

Zusätzliche Informationen sind auch über die Homepage des Landkreises Limburg-Weilburg unter der Rubrik „Für Bürger“ im Bereich Soziales – Preisgünstiger Wohnungsbau – zu finden. Förderrichtlinien Preisgünstiger Wohnungsbau

Für die Förderung ist die Antragstellung über die Gemeinde erforderlich. Wir bitten, private Investoren, die Interesse an der Schaffung von preisgünstigem Wohnraum haben und entsprechende Fördergelder beantragen möchten, sich bei der Gemeinde Waldbrunn (Westerwald) zu melden. Bei Fragen steht Ihnen Herr Blum, Tel. 209-22, zur Verfügung.

Der Gemeindevorstand, der Gemeinde Waldbrunn (Westerwald), Peter Blum, Bürgermeister

  • Anonyme Alkoholiker, Selbsthilfegruppe für Alkoholabhängige und Al-Anon, Selbsthilfegruppe für Angehörige von Alkoholabhängigen jeweils mittwochs und freitags von 20.00 Uhr – 22.00 Uhr, Meeting Im Schlenkert 12, Limburg Kontakt: HAJO Telefon: 06479-861

Am Wochenende etwas unternehmen, ohne groß zu überlegen wie man hin – und erst recht wie man abends wieder nach Hause kommt…

Das funktioniert ab jetzt:
Das „Jugendtaxi“ des Landkreises Limburg-Weilburg bietet allen Jugendlichen im Landkreis die Möglichkeit, unterschiedliche Veranstaltungen und Feste im
ganzen Kreisgebiet zu besuchen, sowie sicher und günstig nach Hause zu kommen. Eine tolle neue Möglichkeit für Dich am Wochenende im Landkreis unterwegs
zu sein! Ein Anruf – und Du kommst sicher und günstig nach Hause.

Wer kann das „Jugendtaxi“ nutzen?
Alle Jugendlichen von 14 bis 20 Jahren mit Wohnsitz im Landkreis Limburg – Weilburg.

Wann kann das „Jugendtaxi“ genutzt werden?
Jeweils in den Nächten von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag, sowie in den Nächten vor gesetzlichen Feiertagen und in der Fastnachtszeit
(Altweiber bis zur Nacht vor Aschermittwoch).

Wo kann mit dem „Jugendtaxi“ hingefahren werden?
Ziel-/oder Abfahrtsorte müssen im Landkreis Limburg-Weilburg liegen.

Wie funktioniert das „Jugendtaxi“?
Wer das „Jugendtaxi“ nutzen möchte, kann beim Jugendbildungswerk des Landkreises Limburg – Weilburg eine „Jugendtaxi“-Karte beantragen.
Dafür werden der Personalausweis, ein aktuelles Passfoto und das ausgefüllte Anmeldeformular benötigt.

Wer noch nicht 18 Jahre alt ist, benötigt außerdem eine Einverständniserklärung mit Unterschrift der/des Erziehungsberechtigten. Das Anmeldeformular gibt es in den Service-Büros des Landkreises in Limburg und in Weilburg, sowie in den Rathäusern der beteiligten Städte und Gemeinden.

Alle weiteren Informationen und Formulare werden hier angeboten ….

Übrigens…..
Eltern tragen bis zur Volljährigkeit die Verantwortung für Kinder und jugendliche Personen! Sie müssen nicht alles zulassen, was das Gesetz erlaubt.

Weitere Informationen erhalten Sie beim Ordnungsamt: Steffen Türk, Tel.: 06479/209-12, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

 
 
 

Störungen oder defekte Straßenleuchten können  von den Bürgerinnen und Bürgern direkt online der Syna GmbH gemeldet werden. Bitte verwenden Sie auf der Internetseite www.syna.de  die Online-Schadensmeldung. Sie können aber auch bei akuter Gefahr (z.B. wenn ein Straßenbeleuchtungsmast umgefahren/angefahren wurde oder ein Lampenglas oder eine Lampenwanne drohen herunterzufallen) folgende Störungshotline wählen: 0800 7962787.

 

 

Jugendschutz

Im März 1999 gab das Kreisjugendamt Limburg-Weilburg in erster Auf 1a1 ge die Broschüre „Jugendschutz und Discoveranstaltungen — Informationen und Hinweise für Veranstalter” heraus. Das Inkrafttreten des neuen Jugendschutzgesetzes (JuSchG) am 1. April 2003 hat es erforderlich gemacht, die Broschüre zu überarbeiten und neu aufzulegen. Bei der Durchführung von Discoveranstaltungen müssen vom Veranstalter bestimmte Vorschriften nach dem Jugendschutzgesetz beachtet werden. Diese werden hier auszugsweise dargestellt und entsprechend erläutert.

Wir hoffen, dass die Auszüge dazu beitragen, Organisatoren von Disco-Veranstaltungen bei der Planung und Ausrichtung zu unterstützen.

4. Abgabe alkoholischer Getränke
4.1 Gesetzliche Grundlage gemäß § 9 JuSchG
(1) In Gaststätten, Verkaufsstellen oder sonst in der Öffentlichkeit

1. dürfen Branntwein, branntweinhaltige Getränke oder Lebensmittel, die Branntwein in nicht nur geringfügiger Menge enthalten, an Kinder und Jugendliche,

2. andere alkoholische Getränke an Kinder und Jugendliche unter sechzehn Jahren weder abgegeben noch darf ihnen der Verzehr gestattet werden.

(3) in der Öffentlichkeit dürfen alkoholische Getränke nicht in Automaten angeboten werden.

Dies gilt nicht, wenn ein Automat

1. an einem für Kinder und Jugendliche unzugänglichen Ort aufgestellt ist

2. oder in einem gewerblich genutzten Raum aufgestellt und durch technische Vorrichtungen oder durch ständige Aufsicht sichergestellt ist, dass Kinder und Jugendliche alkoholische Getränke nicht entnehmen können.

4.2 Erläuterung
Das Suchtmittel, das in unserer Gesellschaft am häufigsten konsumiert wird, ist Alkohol. Der durchschnittliche Konsum an reinem Alkohol liegt in der Bundesrepublik Deutschland jährlich bei 11 Litern pro Person. In der Bundesrepublik leben ca. 1,7 Millionen Alkoholabhängige, darunter sind ca. 250.000 junge Menschen.

Durch überhöhten Alkoholkonsum können u.a. Körperorgane wie Leber, Nervensysteme und Gehirn geschädigt werden. Zudem besteht die Gefahr der Abhängigkeit. Diese Gefahr ist bei Jugendlichen noch größer als bei Erwachsenen. Das Alter, in dem Alkohol zum ersten Mal konsumiert wird, hat zudem einen entscheidenden Einfluss auf die späteren Trinkgewohnheiten. Es lässt sich beobachten, je früher ein Jugendlicher zum ersten Mal Alkohol trinkt, desto mehr und häufiger trinkt er auch später.

Das Verbot bzw. die Einschränkung der Abgabe von alkoholischen Getränken an Kinder und Jugendliche bildet einen Schwerpunkt in der Vorbeugung gegen Alkoholmissbrauch. In der Öffentlichkeit, also auch bei öffentlichen Tanzveranstaltungen, dürfen an unter 18-Jährige keine harten Alkoholika verkauft werden. Dies trifft auf Getränkearten wie Schnaps und Liköre zu, aber auch auf Mixgetränke wie z.B. Wodka mit Red-Bull, Barcadi-Cola, Wodka mit Orangensaft.

In den letzten Jahren sind bei Jugendlichen zudem süße alkoholische Mixgetränke, die so genannten Alkopops, in Mode gekommen. Die Gefahr bei diesen Getränkearten liegt darin, dass die beinhalteten Schnäpse durch süße Zutaten und Aromastoffe überdeckt werden und die Jugendlichen oftmals nicht merken, dass sie in Wirklichkeit harten Alkohol trinken. Auch für Alkopops gilt: sie dürfen an unter 18-Jährige nicht verkauft werden. Weiche Alkoholika (z.B. Bier, Sekt) dürfen an Jugendliche ab 16 Jahren verkauft werden. An Jugendliche von 14 bis 16 Jahren dürfen Bier, Wein u. a. nur dann abgegeben bzw. deren Verzehr gestattet werden, wenn sie von einem Personensorgeberechtigten begleitet werden, der es ihnen ausdrücklich erlaubt.

4.3 Praktische Umsetzung
Obwohl Jugendlichen zwischen 16 und 18 Jahren der Verzehr weicher Alkoholika erlaubt ist, sollte es das Ziel des Veranstalters sein, dass Jugendliche keine oder wenig alkoholische Getränke konsumieren und eher Alkoholfreies trinken. Durch eine entsprechende Preisgestaltung kann der Veranstalter Einfluss auf das Trinkverhalten Jugendlicher ausüben. Gemäß § 6 Gaststättengesetz ist dieser sogar gesetzlich verpflichtet, mindestens ein alkoholfreies Getränk nicht teurer zu verkaufen als das billigste alkoholische Getränk in gleicher Menge. Würden alkoholische Getränke generell teurer verkauft als alkoholfreie, könnte dadurch ebenfalls erreicht wer-den, dass weniger alkoholhaltige Getränke konsumiert werden.

Noch ein Wort zu den harten Alkoholika. Die Kombination von Bier und harten Alkoholika führt bei vielen Menschen zu einer erhöhten Gewaltbereitschaft. Auch unter Berücksichtigung dieses Aspektes sollten sich Veranstalter überlegen, ob sie hochprozentige Getränke überhaupt anbieten wollen. Auch auf den Verkauf von Alkopops sollte bei Discoveranstaltungen, die überwiegend von Jugendlichen besucht werden, aus präventiven Gesichtspunkten gänzlich verzichtet werden. Wichtig ist auch das Verhalten der an der Veranstaltung beteiligten Erwachsenen – ihr Vorbild lässt oftmals Alkoholkonsum für Jugendliche als normal und nachahmenswert erscheinen. Aus diesem Grund sollten Erwachsene im positiven Sinn beispielhaft sein.

Leider lässt sich auch immer wieder beobachten, dass Erwachsene Jugendliche dazu animieren, Alkohol zu trinken. Besser ist es, Jugendliche zu motivieren, alkoholfreie Getränke zu sich zu nehmen.